Wildwasser-Training in der Stadt

Michael Fröhlich, Jugendwart des Höchster Kanuclubs Wiking, hatte sichtlich Spaß im Wildwasser. Foto: Scheuner

Frankfurter Westen. 

Das Spiel- und Sportfest der Kindereinrichtungen in Höchst, organisiert vom Höchster Kinderparlament, ist gestern Vormittag kurzfristig abgesagt worden. Auch das von den Vereinen „Bunter Tisch - Höchst miteinander“ und „Wedefit Ethiopia“ geplante Fest zum Europäischen Nachbarschaftstag, das auf dem Spielplatz an der Höchster Fähre stattfinden sollte, wurde gestern Vormittag kurzfristig gestrichen.

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Jeder Schlag muss sitzen

Kanu-Slalom, ob sitzend mit Doppelpaddel im Kajak oder kniend mit Stechpaddel im Canadier, gehört zu den spektakulärsten Sportarten der Olympischen Spiele in London. Im Kreisblatt-Gebiet gibt es nur wenige Vereine, die diese Sportart im Angebot haben. Kein Wunder, fehlen hier die passenden Wildwasserstrecken. Der Höchster Kanu Club Wiking hat vor der Haustür eine Trainingsstrecke. Kreisblatt-Redakteur Dirk Müller-Kästner hat sich die Grundlagen des Kajak-Slaloms zeigen lassen – und gemerkt, dass selbst auf der unspektakulären Nidda Kenterungen möglich sind.

Höchst. Mit dem Kajak einen Wildbach in den Alpen runterfahren – zu wild sollte er nicht sein –, das bekomme ich hin. Meist ohne Schwimm-Einlage. Da muss ich aber keine Tore durchfahren, schon gar nicht gegen die Strömung. Und da habe ich ein voluminöses Boot, das nicht so fix Oberwasser bekommt und sich plötzlich um 180 Grad dreht – um die Längsachse wohlgemerkt.

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Schüler lernen Vereine kennen

Tonio Stromberger steht im Wasser und gibt den paddelnden Kindern Tipps, wie sie mit dem Kajak in die gewünschte Richtung kommen können. Viele hatten die richtige Paddeltechnik schnell raus. Foto: Maik Reuß

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Schüler erleben Woche zwischen Kanu und Oboen-Musik


Höchst.
Judith ist ein bisschen aufgeregt. Sie steht am Beckenrand im Höchster Schwimmbad und wartet darauf, endlich in das Kanu einzusteigen. Noch aber sind alle vier Boote besetzt. Bevor es für sie losgeht, will Michael Fröhlich den Viertklässlern zeigen, wie er mit dem Kanu untertaucht und sich einmal rumdreht. „Das heißt Eskimorolle“, weiß Judith. Das habe sie schon mal am Edersee gesehen. Fröhlich, Trainer beim Höchster Kanuclub Wiking (HKCW), hat gestern mit drei Schulklassen, darunter die 4a mit Lehrerin Ewa Becker, Kanufahren geübt. Die Veranstaltung ist Teil der Woche der Vereine, die zum ersten Mal an der Hostatoschule angeboten wird.

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